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Blitz! - Kommando Kochen

Kochschule im Waldhaus - Rap macht Rouladen


Musikalische Narkoseschwester

Die Anästhesieschwester aus dem Klinikum Chemnitz und der Pflegehelfer vom Seniorenheim Emanuel Gottlieb Flemming sind den meisten als HipHop-Projekt RapSubjekt bekannt und kehrten im Waldhaus am Hanhberg 40 ein. Erfreut stellten sie fest, das sie Marcus, den Sohn von Chefin Steffi Gruß gut kannten.
Die Wirtin machte eher zum Spaß die Bemerkung: "Ich muss gerade Rouladen, Rotkraut und Kartoffelköße für morgen zubereiten, da könnte ich etwas Hilfe gebrauchen". Das Pärchen ließ sich nicht lang bitten, und Sandra kommentierte freudig: "Rinderrouladen habe ich auch noch nicht gemacht - toll!" Und schon sahen sich die beiden Rapper mit Schürzen in der Küche stehen. Sandra musste Zwiebeln schneiden und Marko mit dem Rotkraut Gleiches tun, während die gutgelaunte Chefin des Hauses, immer einen coolen Spruch auf den Lippen, fachgerechte Hilfe leistete. Nun wurde das Geheimnis von Steffis guten Rouladen gelüftet. RapShiva musste Schwarzbrot würfeln, um damit und mit Gewürzgurke, Zwiebeln und Speck das Fleisch zu füllen und den unvergleichlich herzhaften Geschmack sowie der Soße Farbe zu verleihen. Der nicht unbedingt redselige Marko mühte sich noch immer redlich mit dem Rotkraut und überlegt laut, ob er nicht ein paar Handschuhe aus dem Pflegeheim hätte mitbringen sollen, damit seine Finger nicht so blau werden. Da hieß es für Sandra schon, zehn Rouladen abzuwaschen mit Küchenkrepp trocken zu tupfen und auf dem Tisch auszulegen. Ganz nebenher erzählte die musikalische Narkoseschwester, dass ihre Mutter herausgefunden hat, dass sie ganz weitläufig über 500 Ecken mit dem Stülpner Karl verwandt ist und hatte die Lacher auf ihrer Seite. Etwas wehmütig setzte sie nach: "Aber ob da mal irgendwo Musiker waren - ich glaube nicht." Worauf Wirtin Steffi, während sie nach dem Senf griff, verkündete: "Mein Onkel aus Schwarzenberg hat erzählt, dass wir von Raubrittern im Sternmühlental abstammen sollen." Fast ohne Übergang schnappte sie sich Marko und die Essigflasche, um seine Hände wieder in den ursprünglichen Zusatand zu versetzen. Das Rotkraut wurde mit Gewürzen und Essig versehen und anschließend von Marko richtig durchgemischt, ehe es zum Marinieren in den Kühlschrank kam. Danach musste Marko den gekochten Kartoffeln mit der Reibe zu Leibe rücken. Die Waldhäuslerin malte aus gegebenem Anlass mit der Senfflasche Notenschlüssel auf die Rouladen, welche Sandra dann gleichmäßig auf dem Fleisch verteilte, ehe die restlichen Zutaten nebst Salz und Pfeffer folgten. Nun stand für die junge Küchenhelferin die Prozedur des Rollens und des Zusammensteckens an. Die Rapperin munterte sich selbst im Spaß mit einem "Na, Du hast ja heute wieder den gutemn Posten erwischt" an ihren Freund auf, ehe sie zur Tat schritt. Unter Anleitung der hilf- und wortreichen Steffi gelangten ihre Rouladen fast zur Perfektion. Marko unterbrach den schnatternden Haufen mit der Bemerkung: "Das ist zu Hause aber auch immer so, und außerdem sind die filigranen Sachen nichts für mich. Ich bin eher der Dosenöffner." Danach ließ er sich gedulgig von der Wirtin zeigen, wie man den Kloßteig macht, ehe er gemeinsam mit seiner Freundin die Klöße mit etwas Kartoffelmehl, damit es nicht so klebt, rollen durfte. Sandra war vom Klößerollen so begeistert, dass sie lauthals verkündete: "Ich steig ein hier in den Job." Steffi erwiderte: "Wenn man gerne kocht ist es richtig schön - und dan schmeckt es auch." Kurz darauf folgte ihr Fazit: "Das war echtes Teamwork! Als hätten wir nie etwas anderes gemacht." Ein paar Minuten der Plauderei später hatte Steffi einen reichlich gefüllten Teller zum Verkosten für ihre Gäste vorbereitet. Marko war so begeistert von dem duftenden Mahl, dass er zur Freude der Gastgeberin eine zweite Portion bestellte. Auch RapShiva fand es so lecker, dass sie meinte: "Meine Eltern gehen gern im Wald wandern, die muss ich unbedingt mal herschicken. Und wir kommen auch wieder."

Telefon Waldhaus: (0371)5308521
www.rapsubjekt.de
Wort und Bild: Karsten Spehr


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